Ab dem 2. Juni 2026 dürfen Segelboote im La-Maddalena-Nationalpark wieder über Nacht ankern. Das bisherige Nachtankerverbot entfällt. Das Permit bleibt Pflicht – neu ist eine 5-Meter-Schwimmregel um das Boot.
Das nächtliche Ankerverbot im La-Maddalena-Nationalpark fällt weg. Bisher galt in den Schutzzonen des Nationalparks von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang ein striktes Ankerverbot. Die neue Verordnung 33/2026, die am 2. Juni 2026 in Kraft tritt, enthält diese Regelung nicht mehr. Zunächst auf zwei Jahre befristet, dürfen Segelboote und Yachten damit künftig wieder auf Anker übernachten – eine Rückkehr zu dem, was viele Segler noch aus früheren Saisons kennen.
La Maddalena und die umliegenden Inseln – Spargi, Budelli mit dem berühmten Rosa Strand, Santa Maria, Razzoli – gehören zu den schönsten Ankerplätzen des Mittelmeers. Die Möglichkeit, dort wieder ruhige Ankernächte zu verbringen, macht Charter in diesem Revier deutlich attraktiver als in den letzten Jahren.
Allerdings bleiben einige Regeln unverändert oder werden ab 2. Juni 2026 neu präzisiert:
Die Charterbasis informiert in der Regel über aktuelle Revierhinweise. Dennoch lohnt es sich, das Permit schon vor dem Törn online zu bestellen und die aktuelle Verordnung kurz zu überprüfen, da sich Details bis Saisonbeginn noch ändern können.
Kurz gesagt
Das Nachtankerverbot im La-Maddalena-Nationalpark entfällt ab 2. Juni 2026. Permit bleibt Pflicht, Posidonia bleibt tabu, Schwimmen gilt ab Verordnungsbeginn nur noch 5 m ums Boot. Wer sorgfältig plant, hat wieder Zugang zu einem der schönsten Ankerreviere des Mittelmeers.
Quelle: YACHT.de. Redaktionsstand: 24. April 2026. Alle Angaben ohne Gewähr – bitte vor dem Törn aktuelle offizielle Quellen und die Informationen des Nationalparks prüfen, da die Verordnung erst ab 2. Juni 2026 gilt und lokale Anwendungen variieren können.
Regeln können sich kurzfristig ändern. Prüfen Sie vor dem Törn immer die aktuellen Informationen beim Vercharterer und bei den zuständigen Behörden.
Wenn Sie unsicher sind, ob dieser Hinweis Ihren Törn betrifft, prüfen wir das gerne gemeinsam mit Ihnen.
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