Berichten zufolge lockern Griechenland, Italien und Portugal biometrische EES-Kontrollen für Nicht-EU-Reisende vorerst an vielen Standorten. Für Charterkunden kann das die Einreise kurzfristig erleichtern – die Lage bleibt aber uneinheitlich und kann sich ändern.
Das EU-Einreisesystem EES ist seit April 2026 aktiv. Nach einem schwierigen Start mit langen Wartezeiten an verschiedenen Grenzübergängen berichten mehrere Reisedienste, dass Griechenland, Italien und Portugal biometrische Kontrollen für Nicht-EU-Reisende vorerst lockern oder an wichtigen Standorten aussetzen.
Die allgemeine Hintergrundlage zum EES und was das für Chartertörns mit internationaler Crew bedeutet, beschreiben der Basis-Hinweis zu EU-Grenzregeln und Non-EU-Crew sowie das EES-Update speziell für Italien. Dieser Beitrag fasst den aktuellen Stand für alle drei Länder zusammen.
Berichten zufolge werden in Griechenland, Italien und Portugal an vielen Einreisepunkten vorerst wieder klassische Passkontrollen genutzt oder biometrische EES-Schritte reduziert. Hintergrund sind technische und organisatorische Probleme sowie längere Warteschlangen beim neuen System.
Betroffen sind vor allem Reisende mit Nicht-EU-Pass, etwa aus Großbritannien, den USA, Kanada oder Australien. Für EU-Bürger ändert sich dadurch in der Regel wenig.
Wichtig: Eine offizielle Bestätigung aller drei Länder, dass EES vollständig ausgesetzt ist, liegt nach aktuellem Stand nicht vor. Die Lage kann je nach Flughafen, Hafen, Nationalität und Auslastung unterschiedlich sein und sich kurzfristig ändern.
Wer mit Nicht-EU-Pass nach Griechenland, Italien oder Portugal einreist, sollte aktuell mit einer etwas entspannteren Lage rechnen als direkt nach dem EES-Start im April. Eine Garantie für schnelle Abfertigung gibt es aber nicht.
Die klassische Passkontrolle mit Stempel kann je nach Standort vorerst wieder genutzt werden. Gleichzeitig sollten Crews weiterhin Zeitpuffer einplanen – besonders bei engen Anschlussflügen, später Ankunft oder geplanter Yachtübernahme am selben Tag.
Bei gemischten Crews mit EU- und Nicht-EU-Pässen lohnt sich eine kurze Vorabprüfung der Einreiseformalitäten. Die Charterbasis kann dabei oft einen ersten Hinweis geben, wie die Lage am Zielort aktuell eingeschätzt wird.
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Törnplanung persönlich anfragenKein akuter Handlungsbedarf, aber die Lage weiter beobachten. Wer mit Nicht-EU-Pass reist, sollte ausreichend Zeitpuffer bei der Anreise einplanen, Reisedokumente prüfen und kurzfristige Hinweise der Airline, des Flughafens oder der Grenzbehörden beachten.
Das ETIAS-Reisegenehmigungssystem, das für Nicht-EU-Reisende ebenfalls relevant werden kann, befindet sich separat in Vorbereitung. Auch hier lohnt sich ein Blick auf aktuelle Hinweise vor dem Reiseantritt.
Kurz gesagt
Berichten zufolge lockern Griechenland, Italien und Portugal biometrische EES-Kontrollen vorerst an vielen Standorten. Die Situation bleibt uneinheitlich und kann sich kurzfristig ändern. Crews mit Nicht-EU-Pass sollten weiterhin Zeitpuffer einplanen und aktuelle Hinweise prüfen.
Quellen: Schengen90.app (4. Mai 2026), VisaHQ (3.–5. Mai 2026), BiometricUpdate (7. Mai 2026). Redaktionsstand: 8. Mai 2026. Alle Angaben ohne Gewähr – die Situation entwickelt sich. Bitte vor dem Törn aktuelle offizielle Quellen und die Charterbasis prüfen.
Regeln können sich kurzfristig ändern. Prüfen Sie vor dem Törn immer die aktuellen Informationen beim Vercharterer und bei den zuständigen Behörden.
Wenn Sie unsicher sind, welches Revier und welche Anreise zu Ihrer Crew passen, beraten wir Sie gerne persönlich.
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