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EES-Update: Griechenland, Italien und Portugal lockern biometrische Einreisekontrollen

Revier: Griechenland / Italien / PortugalWirksam ab: 04. Mai 2026Stand: 10. Juli 2026

Berichten zufolge lockern Griechenland, Italien und Portugal biometrische EES-Kontrollen für Nicht-EU-Reisende vorerst an vielen Standorten. Für Charterkunden kann das die Einreise kurzfristig erleichtern – die Lage bleibt aber uneinheitlich und kann sich ändern.

Einordnung

Das EU-Einreisesystem EES ist seit April 2026 aktiv. Nach einem schwierigen Start mit langen Wartezeiten an verschiedenen Grenzübergängen berichten mehrere Reisedienste, dass Griechenland, Italien und Portugal biometrische Kontrollen für Nicht-EU-Reisende vorerst lockern oder an wichtigen Standorten aussetzen.

Die allgemeine Hintergrundlage zum EES und was das für Chartertörns mit internationaler Crew bedeutet, beschreiben der Basis-Hinweis zu EU-Grenzregeln und Non-EU-Crew sowie das EES-Update speziell für Italien. Dieser Beitrag fasst den aktuellen Stand für alle drei Länder zusammen.

Was ist neu?

Berichten zufolge werden in Griechenland, Italien und Portugal an vielen Einreisepunkten vorerst wieder klassische Passkontrollen genutzt oder biometrische EES-Schritte reduziert. Hintergrund sind technische und organisatorische Probleme sowie längere Warteschlangen beim neuen System.

Betroffen sind vor allem Reisende mit Nicht-EU-Pass, etwa aus Großbritannien, den USA, Kanada oder Australien. Für EU-Bürger ändert sich dadurch in der Regel wenig.

Wichtig: Eine offizielle Bestätigung aller drei Länder, dass EES vollständig ausgesetzt ist, liegt nach aktuellem Stand nicht vor. Die Lage kann je nach Flughafen, Hafen, Nationalität und Auslastung unterschiedlich sein und sich kurzfristig ändern.

Was bedeutet das für Charterkunden?

Wer mit Nicht-EU-Pass nach Griechenland, Italien oder Portugal einreist, sollte aktuell mit einer etwas entspannteren Lage rechnen als direkt nach dem EES-Start im April. Eine Garantie für schnelle Abfertigung gibt es aber nicht.

Die klassische Passkontrolle mit Stempel kann je nach Standort vorerst wieder genutzt werden. Gleichzeitig sollten Crews weiterhin Zeitpuffer einplanen – besonders bei engen Anschlussflügen, später Ankunft oder geplanter Yachtübernahme am selben Tag.

Bei gemischten Crews mit EU- und Nicht-EU-Pässen lohnt sich eine kurze Vorabprüfung der Einreiseformalitäten. Die Charterbasis kann dabei oft einen ersten Hinweis geben, wie die Lage am Zielort aktuell eingeschätzt wird.

Update Juli 2026: EES gilt weiterhin für Nicht-EU-Reisende

Nach aktueller Quellenlage der EU-Kommission bleibt das Einreise-/Ausreisesystem EES in Kraft und betrifft Reisende ohne EU-Pass bei der Ein- und Ausreise in den Schengen-Raum. Laut offizieller EU-Darstellung registriert das System dabei unter anderem Reisedokumentdaten, biometrische Daten (Fingerabdrücke und Gesichtsbild) sowie Ein- und Ausreisedaten von Nicht-EU-Staatsangehörigen.

Für Charterkunden mit Nicht-EU-Crewmitgliedern bedeutet das praktisch: bei Anreise und Grenzkontrolle mehr Zeitpuffer einplanen. Besonders bei Flugankünften an stark frequentierten Mittelmeer-Zielflughäfen sollte die Übergabezeit zur Yacht nicht zu knapp geplant werden.

Bei gemischten Crews aus EU- und Nicht-EU-Staatsangehörigen ist zu bedenken, dass nicht alle Crewmitglieder gleich schnell durch die Einreise kommen – die biometrische Erfassung an EES-Kontrollen betrifft nur den Nicht-EU-Teil der Crew. Direktverbindungen und großzügige Umsteigezeiten sind daher sinnvoller als knappe Anschlüsse. Einzelne Medien- und Flughafenberichte nennen zeitweise längere Wartezeiten an bestimmten Kontrollpunkten; eine allgemeingültige Wartezeit für alle Flughäfen lässt sich daraus aber nicht ableiten.

Was sollte man vor dem Törn prüfen?

  • Welche Crewmitglieder reisen mit Nicht-EU-Pass? (Großbritannien, USA, Kanada, Australien usw.)
  • Wie viele Schengen-Tage wurden bereits genutzt?
  • Gibt es offizielle Einreisehäfen auf der geplanten Route?
  • Wie eng ist der Zeitplan zwischen Landung und Yachtübernahme?
  • Gibt es aktuelle Hinweise der Airline oder des Zielflughafens zur Einreisesituation?

Sie planen einen Griechenland- oder Italien-Törn mit internationaler Crew?

Wir helfen Ihnen, Revier, Yacht, Anreise und Formalitäten realistisch einzuordnen – damit der Start in den Törn möglichst entspannt bleibt.

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Praktischer Hinweis

Kein akuter Handlungsbedarf, aber die Lage weiter beobachten. Wer mit Nicht-EU-Pass reist, sollte ausreichend Zeitpuffer bei der Anreise einplanen, Reisedokumente prüfen und kurzfristige Hinweise der Airline, des Flughafens oder der Grenzbehörden beachten.

Während EES bereits praktisch relevant ist, bleibt das ETIAS-Reisegenehmigungssystem für Reisende vorerst ohne Handlungsbedarf. Offizielle EU-Seiten nennen weiterhin einen Start im letzten Quartal 2026; zugleich berichten einzelne Medien über mögliche Verzögerungen. Für Chartercrews zählt daher aktuell vor allem: EES einplanen, ETIAS weiter beobachten.

Kurz gesagt

Berichten zufolge lockern Griechenland, Italien und Portugal biometrische EES-Kontrollen vorerst an vielen Standorten. Die Situation bleibt uneinheitlich und kann sich kurzfristig ändern. Crews mit Nicht-EU-Pass sollten weiterhin Zeitpuffer einplanen und aktuelle Hinweise prüfen.

Quelle und Stand

Offizielle Quellen: EU-Reiseportal travel-europe.europa.eu/ees und home-affairs.ec.europa.eu – Entry/Exit System. Ergänzend zur ETIAS-Einordnung: travel-europe.europa.eu/etias. Zur Einordnung von Wartezeiten ergänzend: Schengen90.app (4. Mai 2026), VisaHQ (3.–5. Mai 2026), BiometricUpdate (7. Mai 2026). Redaktionsstand: 10. Juli 2026. Alle Angaben ohne Gewähr – die Situation entwickelt sich. Bitte vor dem Törn aktuelle offizielle Quellen und die Charterbasis prüfen.

Regeln können sich kurzfristig ändern. Prüfen Sie vor dem Törn immer die aktuellen Informationen beim Vercharterer und bei den zuständigen Behörden.

Wenn Sie unsicher sind, welches Revier und welche Anreise zu Ihrer Crew passen, beraten wir Sie gerne persönlich.

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