Die zwölf authentischen Inseln der Südostägäis
Der Dodekanes ist das Revier für Segler, die griechische Inselwelt in ihrer puren, sonnendurchfluteten Form erleben wollen: kristallklares Wasser, weißgoldene Buchten, jahrtausendealte Kulturstätten – eingerahmt vom beständigen Sommerwind der Ägäis. Zwischen Kos, Rhodos, Symi, Tilos, Nisyros, Chalki sowie den nördlichen Perlen Kalymnos, Leros, Lipsi und Patmos entfaltet sich ein archipelartiges Fahrgebiet, das sowohl sportliche Schläge als auch ruhige Lee-Buchten bereithält.
Im Vergleich zu anderen griechischen Revieren ist der Dodekanes trocken-klar, windstabil und landschaftlich ursprünglicher – weniger Pinienwald als im Ionischen Meer, dafür Felsen, Licht und Sichtweiten bis zum Horizont. Auch nautisch zeigt das Revier Profil: Thermisch gestützte Nordwinde (Meltemi/Ägäis-Brise), Düseneffekte zwischen den Inseln, aber auch außerordentlich geschützte Naturhäfen wie die Bucht von Lakki (Leros). Wer Yachtcharter Dodekanes wählt, entscheidet sich für echtes Cruising – mit genügend Planungsfreiheit, um je nach Wetter den Kurs zwischen Nord- und Südrouten zu variieren.
Ausgangsbasen: In erster Linie Kos – mit der größten Charterauswahl und einer hervorragend organisierten Marina – sowie Rhodos. Ergänzend sind Mykonos/Paros/Syros keine Dodekanes-Basen; im Dodekanes selbst starten daneben gelegentlich Crews ab Leros oder Patmos, doch die Hauptdrehscheiben bleiben Kos und Rhodos.

Es gibt viel zu entdecken im Revier der Dodekanes wie z.B. die kleine Kirche auf einer Insel vor Agios Stefanos Beach, Kos
So kommen Chartergäste an Bord:
Die moderne Kos Marina ist die primäre Charterdrehscheibe im Dodekanes: klare Abläufe, Muring-Plätze, Wasser/Power am Steg, Tankservice, Chandlery, Wäscherei, Sanitäranlagen sowie Supermärkte in Laufweite. Die Wege sind kurz – vom Taxi bis zum Trolley – und die technische Unterstützung (Segel, Rigg, Elektrik) ist eingespielt. Für Crews bedeutet das: Check-in, Riggsichtung, Sicherheitsbriefing – und zügig auf den ersten Kurs.
Auf Rhodos stehen zwei Optionen im Fokus: die neuere Rhodes Marina mit umfassender Infrastruktur und der traditionsreiche Mandraki-Hafen am nördlichen Stadtkap. Mandraki besticht durch seine Lage und das Flair der Altstadt; in der Hochsaison ist die Verfügbarkeit begrenzt, eine Reservierung empfiehlt sich. Die Rhodes Marina punktet mit modernen Stegen, Services und guter Anbindung.
Im Revier finden sich zahlreiche kommunale Häfen und Naturbuchten mit Buganker/Heckleinen oder Moorings: Pothia (Kalymnos), Lakki (Leros), Skala (Patmos), Lipsi, Pali (Nisyros), Livadia (Tilos), Gialos/Panormitis (Symi), Nimborio (Chalki). Viele Orte bieten Wasser/Power am Kai, Mini-Märkte, Bäcker und die Taverne direkt am Wasser – perfektes Cruising ohne Hektik.
Pothia, die farbige Inselhauptstadt, ist eine lebendige Hafenwelt mit maritimem Handwerk. In Buchten wie Vathi (Fjordcharakter) liegt man malerisch und gut geschützt. Kulinarisch dominiert Fisch – die Tische an der Kaimauer sind abends schnell besetzt.
Die weite Lakki-Bucht ist einer der sichersten Naturhäfen der Ägäis: ideales Revier, wenn die Brise zulegt. Lakki bietet Wasser/Power, Technik, Werft und gute Versorgung. An der Küste locken stille Buchten für einen Daysail mit Badestopp.
Lipsi empfängt den Segler mit einem entspannten Ort, sauberem Wasser und ehrlicher Küche. Am Kai gibt es Wasser/Power, die Buchten ringsum sind ideal für ruhige Nächte am Anker.
Skala ist das maritime Zentrum; die Südbuchten wie Grikos/Petra bieten viel Lee bei Nordwind. Der Besuch des Johannesklosters krönt den Landgang – Kultur und Kulisse in perfekter Balance.

Symi im Dodekanes verführt mit pastellfarbenen neoklassischen Häuschen und glasklaren Buchten – ein Traumziel, um festzumachen, erkunden und relaxen.
Der Hafen Gialos ist eine steile Theaterkulisse aus pastellfarbenen Häusern. Bei Nordwind empfiehlt sich die große Panormitis-Bucht an der Südseite – ruhiger, mit dem berühmten Kloster direkt am Wasser.
Pali an der Nordostküste ist der sichere Hafen der Insel. Von hier aus ist der Krater mit Mietwagen/Bus schnell erreicht – ein beeindruckendes Kontrastprogramm nach dem Badestopp.
Livadia ist ein klassischer Dodekanes-Hafen: freundlich, zweckmäßig, mit guter Taverna-Dichte. Spaziergänge und Burgruinen sorgen für Abwechslung an Land.
Nimborio ist Bilderbuchgriechenland mit ruhigen Abenden am Kai. In der Saison können Floating-Docks zusätzliche Liegeplätze bieten.
Wer Zeit und Erfahrung mitbringt, erweitert nach Südosten (Kastellorizo/Megisti) oder Richtung Südwesten (Karpathos/Kasos). Nautisch anspruchsvoller, dafür wiederum grandios in Landschaft und Wasserfarbe.
Ziel: Viel Segelzeit in der typischen Ägäis-Brise, gleichzeitig ruhige Nächte in Lee-Buchten und Häfen mit sicherem Ankergrund. Der Plan ist familientauglich, lässt sich aber durch längere Schläge sportlich erweitern.
Ankommen, Check-in, Sicherheitsbriefing, erster kurzer Schlag. Pothia für lebendiges Hafenflair oder Vathi als fjordartige Ruhestatt. Buganker sauber setzen, Heckleinen bereitlegen.
Genusssegeln mit Badepause. Lakki als großräumig geschützter Naturhafen mit guter Infrastruktur; alternativ Agia Marina für Dorfambiente.
Kurzer Daysail zu türkisfarbenen Buchten. Am Kai Wasser/Power, Ankerplätze rund um die Insel für die Nacht.
Vormittags Kultur oder Strand, nachmittags Segeln. Skala als städtischer Liegeplatz; Grikos/Petra mit viel Lee bei Nordwind – ideal zum Baden und für einen ruhigen Abend an Bord.
Kurze Etappe in die stille Inselwelt nördlich von Leros. Marathi bietet Moorings und Tavernen direkt am Wasser – ein „Boaters' Sanctuary".
Zurück in die Lakki-Bucht: Proviant auffrischen, Technik sichten, den Nachmittag am Strand oder in einer Nebenbucht verbringen.
Letzter Schlag mit Badepause auf dem Weg. Rechtzeitig zum Fuel-Dock, Check-out und entspanntem Farewell-Dinner am Kai.
Varianten:

Unzählige Ankerbuchten zwischen Leros, Lipsi und Arki
Seemannschaft – Kurzcheck:
Überblick: Im Sommer dominiert der Meltemi – eine trockene, nördliche Ägäis-Brise. Sie baut sich tagsüber auf und flaut abends häufig ab. Im Dodekanes ist er verlässlich, kann in Düsen (z. B. zwischen Paros–Naxos in der Zentralägäis – außerhalb des Dodekanes – oder an markanten Kaps) deutlich zulegen. Gute Törnplanung nutzt Lee-Seiten und große Naturhäfen als sichere „Häfen der Ruhe".
Die beste Reisezeit für Yachtcharter Dodekanes liegt in Mai/Juni und September/Oktober: verlässliche Brise, angenehme Temperaturen, freie Liegeplätze. In Juli/August ist Hochsaison – die Winde sind frischer, die Häfen lebhafter. Wer dann segelt, plant konsequent Lee-Routen, läuft Häfen früh an oder wählt Ankerbuchten mit Sandgrund und Landleinen.
Yachtcharter im Dodekanes vereint Segelspaß mit Planbarkeit und einer außergewöhnlichen Mischung aus Natur und Kultur. Kos bietet in erster Linie die größte Yachtauswahl und ein reibungsloses Setup, Rhodos die Verbindung zu ikonischen Orten wie Symi und Chalki. Dazu kommen sichere Naturhäfen, klare Lee-Strategien und die berühmte Ägäis-Brise – genau das richtige Spielfeld für Skipper, die Segeln als bewusste, genussvolle Aktivität verstehen.
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Weniger Tourismus als Kykladen
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